„Maitre de Secours 2014“ der IGHA an Dr. Günter Rauch 

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Günter Rauch wurde 1935 in Frankfurt am Main geboren, absolvierte ab 1946 das Humanistische Gymnasium in Bad Reichenhall und wechselte 1949 nach Memmingen. Nach dem Abitur 1954 studierte er in Frankfurt und München. 1959 – 1976 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Frankfurt. 1963 wurde er zum Dr. phil promoviert. 1976 – 80 leitete er eine Privatschule in Wuppertal –Elberfeld. 1980 – 2000 übernahm er die Leitung des Kulturamts der Stadt Hanau. Dr. Günter Rauch ist Mitglied aller Hanauer Geschichtsvereine. Ab 1973 begleitete er das Amt des Lektors und des Prädikanten der Evangelischen Kirche von Kurhessen – Waldeck und ist Mitglied der Historischen Kommission für Hessen in Marburg. Aus seiner Feder stammen Publikationen zur Reichs- Kirchen- Regional- und Lokalgeschichte. Seit 1964 ist er Dozent bei der Volkshochschule Hanau.

Die IGHA konnte ihn für den ersten Neujahrsempfang am 1. Februar 2004 als Gastredner verpflichten, Titel des Vortrags „ Hanaus Krise vor 600 Jahren“. Im Jahr 2006 startete die IGHA erstmalig eine Vortragsreihe mit vier Vorträgen zum Thema „Hanau in der Napoleonzeit“. Referent war Dr. Günter Rauch.  Bis heute referiert Dr. Günter Rauch jährlich 4-6 mal bei der IGHA. 

IGHA – HALL OF FAME

Im Jahre 2006 eröffnete die IGHA eine Hall of Fame, in der Personen aufgenommen werden, die für eine besondere und hervorragende Leistung zu Gunsten der Hanauer Altstadt von der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt mit dem Titel „Maitre de Secours“ ausgezeichnet wurden. Die Betonung liegt dabei auf „Leistungen zu Gunsten der Hanauer Altstadt“ und nicht, wie einige vielleicht argwöhnen, auf „Leistungen zu Gunsten der IGHA“. Der feine Unterschied soll die Unabhängigkeit des Ausgezeichneten und des Auswahlgremiums unterstreichen. Nicht alle der Geehrten sind Mitglieder der IGHA gewesen oder wurden es erst später, wenige sind bis heute überzeugt, dass die Bindung einer Mitgliedschaft nicht notwendig ist. Überraschend ist die Vielzahl der Personen, die sich für die Probleme der Altstadt engagieren und überzeugt sind, dass die Hanauer Altstadt die Stätte der Kultur, der Hanauer Geschichte und der Bildung ist und bleiben soll. Anlässlich des Neujahrsempfangs der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt wird jährlich eine Person ausgezeichnet, die dieser Qualifikation entspricht.


Maitres de secours Titel

 Eckhard Hoppenheit 2005

2005: Eckhard Hoppenheit

 

 Horst Rühl 2006

2006: Horst Rühl

 

 Prof Günter Ludwig 2007

2007: Prof- Dr. Günter Ludwig

 Beate Funck 2008

2008: Beate Funck

 

Petra Weiß 2009

2009: Petra Weiß

 

 Günter Jacob 2010

2010: Günter Jacob

 Dr Eckhard Meise 2011

2011: Dr. Eckhard Meise

 

 Dr Rolf Ruthardt 2012

2012: Dr. Rolf Ruthardt

 

 Prof Gerhard Bott 2013

2013: Prof. Dr. Gerhard Bott

Dr Günter Rauch 2014
2014: Dr. Günter Rauch

 

Arthur Rolf Döring 2015

2015: Arthur Rolf Döhring

 

Kurt Blaschek 2016

2016: Kurt Blaschek

 Jens Gottwald 2017

2017: Jens Gottwald

 

 Jürgen Scheuermann 2018

2018: Jürgen Scheuermann

 

 Dr Weber Stöber 2019

2019: Dr. C. Weber-Stöber

 Jutta Knisatschek 2020

2020: Jutta Knisatschek

 

 Martin Bieberle 2021

2021: Marin Bieberle

   

 


 Bisher wurden folgende Personen geehrt:

2005 Eckhard Hoppenheit, ehemaliger Leiter des Grünflächenamts der Stadt Hanau

2006 Horst Rühl, ehemaliger Pfarrer der Marienkirche

2007 Prof. Günter Ludwig, Musikhochschule Köln, Initiator unserer Musikakademie

2008 Frau Beate Funck, Stadtverordnetenvorsteherin, Initiatorin der "Kunst im CPH"

2009 Frau Petra Weiß, Fachbereich Musik der Karl-Rehbein-Schule

2010 Günter Jacob, Erbauer des Modells der Hanauer Altstadt

2011 Dr. Eckhard Meise, Historiker und Ehrenvorsitzender des Hanauer Geschichtsvereins 1844 e.V.

2012 Dr. Rolf Ruthardt, Chemiker und Initiator der Turmhaube der Alten Johanneskirche

2013 Prof. Dr. Gerhard Bott, Kunsthistoriker

2014 Dr. Günter Rauch, ehemaliger Leiter des Kulturamtes der Stadt Hanau

2015 Arthur Rolf Döhring, Heimatforscher

2016 Kurt Blaschek, Dozent des mehrjährigen Lehrgangs „Lesen alter Handschriften"

2017 Jens Gottwald, Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau GmbH

2018 Jürgen Scheuermann, Schulleiter der Karl-Rehbein-Schule

2019 Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V.

2020 Jutta Knisatschek Geschäftsführender Vorstand der Stiftung LICHTBLICK

2021 Martin Bieberle, Geschäftsführer Hanau Marketing GmbH und Fachbereichsleiter "Planen, Bauen, Umwelt" der Stadt Hanau


 

Viola Käumlen und Barbara Curstädt kannten sich bis vor Kurzem nicht und doch verbindet sie Vieles. Zusammen fanden sie durch die IGHA, die in ihrer Veranstaltungsreihe …geprägt in Hanau… Menschen in die Goldschmiedestadt zurückholt, die Teil ihres Lebens hier verbrachten und dann auszogen, um an anderen Orten zu leben und zu arbeiten.

Die beiden Künstlerinnen, deren Arbeiten vom 4. Bis 24. April 2014 im Goldschmiedehaus in Hanau zu sehen sind, wurden beide im Osten Deutschlands geboren, kamen mit ihren Eltern nach Hanau und haben ihre Kindheit und Schulzeit hier verbracht. Beide sind Abiturientinnen der Karl-Rehbein-Schule, Jahrgang 1965 und 1975 und beide gingen erst anderen Berufungen nach, bevor die Kunst zum Lebensinhalt wurde.

Viola Käumlen studierte Rechtswissenschaften in Frankfurt, heiratete einen Schweizer, lebte in Indien und USA und ist seit dem vergangenen Jahr wieder ganz in der Schweiz. Sie ist Fotografin und Buchkünstlerin, die mit Ihren Arbeiten vor allem in USA erfolgreich ist.

Barbara Curstädt ist gelernte Buchhändlerin und hat nach Beendigung dieser Tätigkeit endlich Zeit gefunden, ihrer Leidenschaft, der Malerei nachzugehen. Ihr Medium ist Acryl, das sie mit Beimischung der verschiedensten Materialien in eine faszinierende Dreidimensionalität führt. Ihre Inspirationen findet sie, wie Viola Käumlen auch, auf Reisen und in der Natur.

Harmonien & Kontraste ist der Titel der Ausstellung, in der die beiden Ex-Hanauerinnen der Stadt ihrer Kindheit einen Einblick in ihre “Künstler-Welt” geben. Eine innere Welt, die sicher auch zu einem Teil durch die Jahre in Hanau geprägt wurde.

Zur Vernissage am 4. April 2014 um 19:30 Uhr wird Frau Dr. Christianne Weber-Stöber, Direktorin des Goldschmiedehauses und Vertreterin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., die Begrüßung sprechen. Herr Jürgen Scheuermann, Schulleiter der Karl-Rehbein-Schule wird die Laudatio halten und das Mellow-Tone-Trio für die musikalische Umrahmung sorgen.


Die Kurzbiografien finden Sie >>Hier<< und die Résumés >>Hier<<


 Barbara Curstädt

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Viola Käumlen

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Wiewelhove-Hildegard

Dr. Hildegard Wiewelhove, Direktorin Museum Huelsmann Bielefeld und Lehrbeauftragte für Theorie der Gestaltung - Designgeschichte an der FH Bielefeld, Buchautorin

Prof. Dr. Gerhard Bott wurde als Sohn des Hanauer Lehrers und Heimatforschers Dr. Heinrich Bott und seiner Frau Trudel, geb. Hüglin, am 14. Oktober 1927 in der Altstadt geboren.

Er war Schüler der Hohen Landesschule und legte das Abitur kriegsbedingt 1946 in der Augustinerschule in Friedberg ab.

1950 folgte das Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1950/51 leistete er ein Volontariat am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, in das er später zurückkehren sollte.

1951/52 konnte er als Stipendiat an der Bibliothek Hertzina in Rom in das alte Italien eintauchen. 1952 bis 1960 kehrte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das historische Museum der Stadt Frankfurt am Main zurück, das er dann schon sechs Jahre später, von 1956 bis 1960, als Direktor leiten sollte.

Der Traum eines jeden Museumsmanns  ging 1980 in Erfüllung als Professor Bott Generaldirektor des bedeutendsten Deutschen Museums, des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg, wurde und dort maßgeblich an dem Erweiterungsbau beteiligt war.

Gerhard Bott engagierte sich nicht nur deutschland- und europaweit, sondern war zeitlebens auch der Lokalgeschichte Hanaus verbunden.

Er erarbeitete zahlreiche Beiträge zur Hanauer Geschichte, Kunstgeschichte und des Kunsthandwerks.

Bott-Gerhard

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